Deutschlands Politiker sagen Kriegsbereitschaft an
Deutschlands Politiker sagen Kriegsbereitschaft an
Die läuft auf vollen Touren – warum und wohin?
Wenn
- der Haushalt wieder mit -zig Milliarden ausgestattet wird, um den wachsenden Waffenbedarf der Rüstungspolitiker zu bedienen;
- die Rüstungsindustrie ihre Auftragslage bejubelt, neue Wachstumsrekorde verkündet, und den finanzkapitalistischen Investoren überquellende Renditen in Aussicht stellt;
- die Bundeswehr in NATO-Großmanövern an den geplanten Kriegsfronten ihre Durchschlagskraft übt, und sich schon mal an einer entscheidenden Hauptfront an der Grenze zu Russland als Bastion verankert;
- der Verteidigungsminister den Zugriff auf die junge Manövriermasse, die für den Einsatz auf dem Schlachtfeld verplant ist, mit einem Wehrdienstgesetz vorbereitet, das den zwangsweisen Einzug vorläufig durch freiwillige Meldung erspart;
- die geistige Einstimmung des Volks auf Kriegszeiten voran kommt, mit denen es nach kompetenter Auskunft unserer Politiker rechnen muss, und dieses Volk sich dabei vertrauensvoll erklären lässt, dass mit der Kriegsbereitschaft auch der Friede näher rückt, um den es ihnen mit der Vorbereitung des Waffengangs letztlich zu tun ist;
dann ist eins nicht gefragt:
Um welchen Frieden handelt es sich denn, in den Russland mit seiner Intervention vor vier Jahren gewaltsam eingebrochen ist? Und welchen Frieden stellen unsere Politiker denn in Aussicht, wenn sich Europa auf die USA nicht mehr verlassen, und deshalb, wie Merz beschwört, seine Auftritte in der „neuen Welt des Imperialismus“ nur als eigenständige und geeinte militärische Großmacht hinlegen kann...
Unsere Behauptung: Genau im Frieden liegen die Kriegsgründe Deutschlands.
Was auf unserer Diskussionsveranstaltung erläutert wird.