Aktuelle Information zum Coronavirus

Aufgrund der zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie als erforderlich erachteten Maßnahmen finden auch im Centro bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt.

Centro Sociale for ever

Am 31.12.2019 ist unser Mietvertrag ausgelaufen. Unser Haus in der Sternstr. 2 gehört der Stadt Hamburg und wird von der SteG verwaltet. Wir stehen in Verhandlungen und wollen einen neuen Vertrag mit besseren Konditionen.

Wir, die Ehrenamtlichen des Centro, müssen Monat für Monat Zeit und Energie aufwenden, um die Miete zusammen zu bringen, und das fehlt dann für unser soziales, politisches und kulturelles Engagement. Wir müssen für unsere Arbeit zahlen – und diesen absurden Zustand wollen wir nicht länger akzeptieren.

Die Genossenschaft St. Pauli Nord und rundum, die das Centro trägt, wünscht sich für die weitere Arbeit:

  • mehr Sicherheit durch einen langfristigen Vertrag von mindestens 30 Jahren
  • mehr Verfügungshoheit über die Räume
  • eine deutlich niedrigere finanzielle Belastung

Wir waren im Begriff, eine Kampagne zu starten, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, die liegt jetzt aber durch den allgemeinen shutdown ein bisschen auf Eis.

Aktuell könnt ihr uns ganz allgemein durch das Weitertragen dieses Themas unterstützen, und konkreter gerne Menschen aus Politik (Bezirk und Bürgerschaft) und Verwaltung (Finanzbehörde, LiG, Stadtentwicklungsbehörde) auf unsere Situation und Forderung aufmerksam machen (nachdrücklich).

Mapping RAcism: Archiv rassistischer Übergriffe in Deutschland

29.01.2020 (Mittwoch) 19:00 - 23:00

Saal

Projektvorstellung: mapping racism – ein Versuch der Kartierung rassistischer Gewalt im öffentlichem Raum
Mittwoch, 29. Januar, 2020, Centro Sociale, 19:00h
Projektgruppe mapping racism
mappingracism.kosmos.systemausfall.org

Vortrag und Ausstellung
mapping racism erstellt eine digitale Karte von Ereignissen rassistischer Gewalt im öffentlichem Raum. Die Karte führt als digitales Archiv Informationen aus verschiedenen Quellen zusammen und versucht sich an einer Klassifizierung der Taten. Ziel dieses Projektes ist es, die Anzahl und Qualität der Gewalttaten aufzuzeigen.
Nach einem Jahr Arbeit stellt die Projektgruppe Fragen aus dem bisherigen Prozess vor. Was gilt als rassistische Gewalt? Wie organisieren und visualisieren wir die Masse der Ereignisse? Welche blinden Flecken bleiben? Gibt es in Zukunft Möglichkeit einer kollektiveren Kartierung?