Aktuelle Information zum Coronavirus

Aufgrund der zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie als erforderlich erachteten Maßnahmen finden auch im Centro bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt.

Centro Sociale for ever

Am 31.12.2019 ist unser Mietvertrag ausgelaufen. Unser Haus in der Sternstr. 2 gehört der Stadt Hamburg und wird von der SteG verwaltet. Wir stehen in Verhandlungen und wollen einen neuen Vertrag mit besseren Konditionen.

Wir, die Ehrenamtlichen des Centro, müssen Monat für Monat Zeit und Energie aufwenden, um die Miete zusammen zu bringen, und das fehlt dann für unser soziales, politisches und kulturelles Engagement. Wir müssen für unsere Arbeit zahlen – und diesen absurden Zustand wollen wir nicht länger akzeptieren.

Die Genossenschaft St. Pauli Nord und rundum, die das Centro trägt, wünscht sich für die weitere Arbeit:

  • mehr Sicherheit durch einen langfristigen Vertrag von mindestens 30 Jahren
  • mehr Verfügungshoheit über die Räume
  • eine deutlich niedrigere finanzielle Belastung

Wir waren im Begriff, eine Kampagne zu starten, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, die liegt jetzt aber durch den allgemeinen shutdown ein bisschen auf Eis.

Aktuell könnt ihr uns ganz allgemein durch das Weitertragen dieses Themas unterstützen, und konkreter gerne Menschen aus Politik (Bezirk und Bürgerschaft) und Verwaltung (Finanzbehörde, LiG, Stadtentwicklungsbehörde) auf unsere Situation und Forderung aufmerksam machen (nachdrücklich).

Genossenschaft

Am Sonntag, dem 12. Oktober 2008 haben wir die “Sozialgenossenschaft St. Pauli Nord und rundrum eG” als Trägerin des Centro Sociale gegründet. Auf der Gründungsversammlung diskutierten rund einhundert Menschen rege über die vorgestellte Satzung; bei der anschließenden ersten Generalversammlung waren 55 stimmberechtige Mitglieder beteiligt. Das Ziel der Genossenschaft ist es, größer zu werden und damit das Centro Sociale stärker zu machen. Derzeit hat die Sozialgenossenschaft knapp über 200 Mitglieder und weiterhin gilt: Jede und jeder kann Mitglied werden, die Einlage beträgt 100 Euro. Grundlage ist das Einverständnis mit der Satzung vom 12. Oktober 2008.

 

Seit Januar 2010 ist die Sozialgenossenschaft ordentlich in das Register eingetragen. Damit auch finanziell schwache Menschen Mitglied der Genossenschaft werden können, gibt es einen beim Förderverein angesiedeltem Fonds. Wer will, kann sich in dieser Sache direkt an den Vorstand wenden.

 

Der Vorstand der Genossenschaft

trifft sich in der Regel wöchentlich und ist am besten per mail erreichbar.

 

Der Aufsichtsrat der Genossenschaft

ist ebenfalls per mail erreichbar.

 

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