Aktuelle Information zum Coronavirus

Aufgrund der zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie als erforderlich erachteten Maßnahmen finden auch im Centro bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt.

Centro Sociale for ever

Am 31.12.2019 ist unser Mietvertrag ausgelaufen. Unser Haus in der Sternstr. 2 gehört der Stadt Hamburg und wird von der SteG verwaltet. Wir stehen in Verhandlungen und wollen einen neuen Vertrag mit besseren Konditionen.

Wir, die Ehrenamtlichen des Centro, müssen Monat für Monat Zeit und Energie aufwenden, um die Miete zusammen zu bringen, und das fehlt dann für unser soziales, politisches und kulturelles Engagement. Wir müssen für unsere Arbeit zahlen – und diesen absurden Zustand wollen wir nicht länger akzeptieren.

Die Genossenschaft St. Pauli Nord und rundum, die das Centro trägt, wünscht sich für die weitere Arbeit:

  • mehr Sicherheit durch einen langfristigen Vertrag von mindestens 30 Jahren
  • mehr Verfügungshoheit über die Räume
  • eine deutlich niedrigere finanzielle Belastung

Wir waren im Begriff, eine Kampagne zu starten, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, die liegt jetzt aber durch den allgemeinen shutdown ein bisschen auf Eis.

Aktuell könnt ihr uns ganz allgemein durch das Weitertragen dieses Themas unterstützen, und konkreter gerne Menschen aus Politik (Bezirk und Bürgerschaft) und Verwaltung (Finanzbehörde, LiG, Stadtentwicklungsbehörde) auf unsere Situation und Forderung aufmerksam machen (nachdrücklich).

Aus dem Centro

Aus aktuellen Anlässen äußern sich das Plenum und / oder das Offene Vorstandstreffen zu konkreten politischen Themen. Hier eine Auflistung von Stellungnahmen und Erklärungen aus dem Centro:

17.10.2019

Stellungnahme des Plenums zum Anschlag in Halle am 9.10.2019

Das Plenum des Centro Sociale ist bestürzt und wütend über den antisemitischen, rassistischen und antifeministischen Anschlag in Halle vom 9.10.2019.
Unsere Solidarität und unser Mitgefühl sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, den Jüdinnen und Juden in Deutschland, den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden, die erneut einen Angriff auf Leib und Leben einzig aufgrund ihres Jüdischseins erleben mussten.
Es ist unerträglich, dass Menschen, die sich sichtbar zum Judentum bekennen, in der Öffentlichkeit und gar in den Synagogen Ziel von Attacken werden.

18.09.2019

20.02.2019

Behaltet eure Flaschen!

Wenig überrascht, aber doch einigermaßen befremdet nimmt das Plenum des Centro Sociale zur Kenntnis, dass wieder einmal ein linkes Projekt in Hamburg zum Ziel einer fragwürdigen polizeilichen Maßnahme geworden ist.

20.08.2018

19.07.2017

Nach dem Gipfel

Das Offene Vorstandstreffen des Centro Sociale verurteilt aufs Schärfste die jüngste Repressionswelle gegen linke Zentren und Aktive.
Dieses Vorgehen von Polizei und Justiz – basierend auf vagen Verdachtsbehauptungen und suggestiven Spekulationen – wird zu einem zunehmend demokratiegefährdenden Problem.
Politik und Innenbehörde wären gut beraten, hier korrigierend einzugreifen, anstatt jede Entgleisung reflexhaft zu rechtfertigen, als stünde die Polizei per se über jeder Kritik.
Die Medien sind gefordert nicht jede Polizeipressemeldung als verkündete Wahrheit einfach abzuschreiben, sondern diese zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.
Unsere Solidarität gilt den durchsuchten Einzelpersonen und Projekten.
Wir wissen, dass es uns zwar (noch) nicht getroffen hat, wir aber latent mit gemeint sind.
Im Widerstand gegen Rechtsruck und Repression lassen wir uns nicht spalten!

18.02.2016

Offener Brief zum Schanzenhof

Hamburg, den 18.02.2016

Offener Brief an Leitung des Bezirksamtes Altona

Wg. Zerstörung der öko-sozialen Struktur des Schanzenhofes in der Bartelsstraße

Endlich mit Restrukturierung und Rückkauf ehemals öffentlicher Immobilien im Schanzen- und Karolinenviertel beginnen

Sehr geehrte Frau Dr. Melzer,

kürzlich verwiesen Sie in einem Gespräch mit dem „Elbe Wochenblatt“ auf die Lebensqualität vor allem im Kern Altonas, zu dem seit einigen Jahren auch das Schanzenviertel gehört.

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